Green Curry oder allgemein Curry, egal ob indisch oder thailändisch, finde ich super einfach, ist schnell zu machen und gesünder geht’s kaum. Vorallem kann man jedes Gemüse, auf das man gerade Lust hat und einem im Supermarkt anlacht reinschmeissen oder die Gemüsereste aus Kühlschrank und Tiefkühler prima verwerten.

Grundrezept ist Currypaste + Kokosmilch + Gemüse.
Currypaste gibt es in verschiedensten Geschmäckern und Schärfegraden. Einfach mal durchprobieren.
Rezeptanleitung für eine selbstgemachte Currypaste werde ich bei Zeiten noch posten. Aber an Pasten aus dem Thai-Laden oder Indischen Stores ist nichts auszusetzen – schmecken sehr authentisch

Zutaten fürs Green Curry

  • 1 Dose Kokosmilch
  • Currypaste (Menge je nach gewünschter Schärfe)
  • 1 cm Ingwer
  • 1 TL Thai-Basilikum getrocknet oder ein paar frische Blätter
  • 2 Kafir Blätter
  • Gemüse: Erbsen, Fisolen, Erdäpfel, Ersbenschoten, Kichererbsen, Spinat
  • Chilischote, für die, die es noch schärfer haben wollen
  • Reis

Reis kochen.
Ich geb die gewünschte Menge in den Reiskocher und ich muss keinen Gedanken mehr daran verlieren ob er mir anbrennt und wenn er fertig ist, wird er warmgehalten bis mein Curry fertig ist.

Erdäpfel und Fisolen in mundgerechte Happen klein schneiden, sowie den Ingwer in kleine Stückchen hacken.

Im Wok: Ingwer in Öl anbraten, zwei Esslöffel Currypaste mitbraten und zum Schluss mit Kokosmilch ablöschen und ungefähr einen Teelöffel getrockneten Thai-Basilikum und die Kafir-Blätter dazu geben. Fleissig rühren bis die Paste vollständig aufgelöst ist. Zwischendurch abschmecken ob das Mischverhältnis passt oder man noch bisschen mehr Paste für mehr Geschmack und mehr Schärfe haben mag.

Dann kommt das Gemüse dazu.
Aber aufpassen! Nicht jedes Gemüse braucht gleichlang bis es durch ist, sie haben verschiedene Garzeiten.
Bei meinen Zutaten kommen Erdäpfel zuerst hinein, die brauchen am längsten, gefolgt von Fisolen.
Gefrorene Erbsen etwas später, dann die abgetropften Kichererbsen und Erbsenschoten und zum Schluss den frischen Spinat darüber streuen. Der geht durch die Wärme ziemlich schnell ein.

Einen Schöpfer Curry in eine Schüssel geben, sowie den Reis in eine zweite kleine Schüssel geben. FERTIG!
Der Reis dient eigentlich dazu, die Schärfe zu mindern. Also, brennt der Mund nach einem Löffel Curry, einen Löffel Reis nach und es ist schon erträglicher 🙂